Engagiert für das Allgemeinwohl – Norman Peters zu Land und zu Wasser stets bereit …

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Mit seinen gerade mal 24 ½ Jahren zählt Normen Peters bei der freiwilligen Feuerwehr zu einer begehrten Altersgruppe. Nur durch Junge Leute, die sich animiert fühlen in einem starken Team etwas zu bewegen, wird es überhaupt möglichen sein, auch in den kommenden Jahren das System des ehrenamtlichen Brandschutzes am Leben zu erhalten. Das bedeutet zwangsläufig, dass man bereits im Schulalter das Interesse des Nachwuchses wecken muss, um sie über die Jugendfeuerwehr für die Organisation gewinnen zu können.

 

Norman Peters

 

„Für mich gab es schon immer die Feuerwehr. Bereits von klein auf an war ich in der Jugendfeuerwehr und wollte immer schon in die freiwillige Feuerwehr. Da hat mein älterer Bruder, der in der freiwilligen Feuerwehr und hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr in Hannover ist, einen bedeutsamen Anteil dran gehabt“, berichtet Normen Peters. „Durch meinen Onkel, meinen Großvater und Urgroßvater wurde der Einsatz in den Reihen der Amrumer Feuerwehren in unser Familie bereits seit Generationen hoch gehalten und meine Geschwister Aileen und Daniel sind ebenfalls in den Wehren auf Amrum aktiv“, zeigt er sich zufrieden.

 

Für den am 23.01.1992 in Wyk/Föhr geborenen, der von 1998 bis 2007 die Schulbank in der Öömrang Skuul in Nebel drückte, 2003 in die Jugendfeuerwehr eintrat und nach der Schule die Ausbildung zum Anlagenmechaniker Sanitär – Heizung – Klima begann, stellt die Jugendfeuerwehr ein wichtiges Instrument zur Gewinnung von Feuerwehrnachwuchs für die aktiven Wehren dar. Auch wenn die Insellage oft eine zeitweise Abwanderung der jungen Freiwilligen aufs Festland mit sich bringt. „Ich habe die Aufgabe des Jugendwarts 2011 von Wolfgang Stöck übernommen und ich bin mir zwar sicher, dass ich damals nicht geahnt habe wie viel Arbeit an dem Ehrenamt hängt, aber die Jugendarbeit mit den 24 Jungen und Mädchen bringt sehr viel Spaß. Sowie die gesamte Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Wir sind da schon ein bunter Haufen, wo sich jeder auf den Anderen verlassen kann“.

 

Freiwilliger Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

 

Für seine Partnerin bedeutet die freiwillige Aktivität zwar viel teilen können und manchmal fehlt ihr auch mal die nötige Begeisterung für die Bereitschaft sich als Jugendwart, freiwilliger Feuerwehrmann bei der Ortsfeuerwehr Süddorf-Steenodde und seit 2010 auch noch als freiwilliger Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu engagieren, aber sie weiß wie wichtig diese Bereitschaft ist. „Erst kürzlich stand meine eigene Familie kurz vor der Katastrophe und es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn morgens um 6.00 Uhr 40 Kameraden selbstlos vor der Tür stehen und das eigene Hab und Gut schützen. Wer weiß, was passiert wäre, wenn die Nachbarin meiner Eltern nicht den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert hätte“.

 

Wie brenzlich es für das Leben von Betroffenen werden kann, hat mir der Brand in einem Wittdüner Fischimbiss gezeigt. Unten schlugen bereits die Flammen aus dem Fenster und oben drüber schlief noch die Besitzerin. Das war sprichwörtlich in letzter Sekunde und ich war heilfroh über den guten Verlauf dieses intensiven Einsatzes aller Amrumer Feuerwehren. „Für mich ein deutliches Zeichen, genau das Richtige zu machen und jeder sollte sich vor Augen führen, dass auch er, seine Familie oder Freunde betroffen sein können.

 

Darum sollte es jeder als Selbstverständlichkeit ansehen sich in der freiwilligen Feuerwehr zu engagieren“, wirbt der stellvertretende Gruppenführer und werdende Vater. Die in diesem Jahr laufende Mitgliederwerbung bei den Amrumer Feuerwehren mit dem Slogan „Wenn Du nicht kommst, wer kommt dann? Die Feuerwehr braucht Dich! Sollte auch den letzten Zögerer überzeugen ein guter Anlass sein sich bei der Feuerwehr zu melden.

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