Dominic Kühfuß – Feuerwehrmann durch und durch…

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Der gelernte Zimmermann Dominic Kühfuß wurde am 18.12.1981 in Mark Obersdorf im Ostallgäu geboren und hat auf Amrum seine Heimat gefunden. Seine Mutter hatte sich auf die Hallig Oland beworben und dort als Kindermädchen der Lehrerin gearbeitet. Damit legte sie wahrscheinlich unbewusst bereits zu diesem Zeitpunkt den hohen Norden als neue und dauerhafte Heimat für ihren Spross fest. „Ich habe die erste Klasse auf Oland absolviert und kam dann mit dem Beginn der zweiten Klasse nach Amrum und bin seit dem auch hier geblieben“, erklärt der 34-jährige Feuerwehrmann. Er lebt zwar in der Gemeinde Nebel, aber ist Mitglied der freiwilligen Feuerwehr in Wittdün.

 

Im neuen Feuerwehrfahrzeug der Norddorfer. Es wird alles inspiziert…

 

An den ersten Kontakt mit der Feuerwehr, der seinen Weg als ehrenamtliches Mitglied der Feuerwehr schon früh beeinflusste, kann er sich noch sehr gut erinnern. Der Zirkus Tonelli gastierte auf Amrum und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren engagiert worden, um beim Aufbau zu helfen. Das hat mich ziemlich fasziniert und den Rest hat dann meine Mutter mit dem damaligen Jugendwart Wolfgang Stöck geregelt“, erinnert sich Kühfuß. „Dadurch, dass meine Freunde Toni Genzel und Fin Zimmermann auch dabei waren, hatten wir besonders viel Spaß und erlebten gemeinsam viele Events und Zeltlager. Mehr ging eigentlich nicht mehr“. Es entwickelte sich eine starke Gruppendynamik, die dann dazu führte, dass alle drei mit Feuer und Flamme in die freiwillige Feuerwehr Wittdün überstellt wurden und diese Begeisterung hat sich bis zum heutigen Tag gehalten. Es war dann auch fast selbstredend, dass Kühfuß alle technischen Lehrgänge, die man neben der Truppmann- und Truppführerausbildung absolvieren kann, durchlaufen würde. Bis hin zur Gruppenführerausbildung.

 

Dome rüstet sich mit Atemschutz aus…

 

„Ich habe schon immer einen großen Respekt vor den Leistungen der Einsatzkräfte gehabt und konnte schnell feststellen, dass es bei der Feuerwehr zum einen über die Altersstufen hinweg sehr freundschaftlich zugeht und ein hohes Maß an Vertrauen untereinander besteht“. Dies ist auch nötig, will man erfolgreich helfen und dabei nicht selber zu Schaden kommen. Ich habe sehr viele Kameraden, auf die ich mich hundertprozentig verlassen kann und das gibt mir das gute Gefühl und die Zuversicht in der starken Gemeinschaft, beim Einsatz den Aufgaben gewachsen zu sein und gegebenenfalls auch Menschenleben retten zu können.“, verdeutlicht der werdende Vater.

 

Kinka und Dome freuen sich auf ihren Nachwuchs…

 

Seiner Partnerin Kinka Tadsen sieht man die bevorstehende Geburt schon deutlich an. Beide freuen sich schon riesig auf den Nachwuchs. Auch wenn die freie Zeit neben der Arbeit dann noch etwas anders einzuteilen sein wird, auch das eigene Sportboot möchte ja mal bewegt werden, wird die Feuerwehr nicht zu kurz kommen. „Man – und damit meinen ich jeden, kann immer etwas Zeit erübrigen, um sich für die Allgemeinheit einzusetzen und keiner sollte vergessen, dass auch er in die Situation geraten kann Hilfe zu benötigen und dann sicher froh ist, wenn Rettungskräfte zur Stelle sind“, wirbt Kühfuß.

 

Anmerkung des Redakteurs, diese Artikels:

„Da Dominic auch mein Kamerad ist, kann ich auch meinen” Senf” dazugeben. Ich habe mit Dome, wie er ansonsten genannt wird, schon manchesmal im Team agiert und kann nur betonen, dass ich ein hohes Maß an Vertrauen zu seiner besonnen Art, Einsätze abzuarbeiten, habe – klar und zielstrebig und mit guten Aktionen auf die in einem Einsatz vorher nicht planbaren Begebenheiten und Geschehnisse reagierend“. 

Und wer sich mal vor Augen führt, wie umfangreich die Anforderungen an die freiwilligen Einsatzkräfte sind, wird sich vielleicht jetzt von selbst fragen, ob da nicht noch mehr Freiwillige gut tun könnten, um eben diese Sicherheit für alle Amrumer und ihre Gäste aufrecht zu erhalten.

 

Autor: Thomas Oelers

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