Nächtliche Personensuche verlief in Wittdün glücklicherweise erfolgreich …

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Die intensive Suchaktion nach einem vermeintlich im Wasser befindlichen jungen Mann verlief in der zurückliegenden Nacht auf Amrum glücklicherweise erfolgreich. Für alle Rettungskräfte der Insel Amrum hieß es gegen 01.00 Uhr Nachts, technische Hilfe Wasserrettung Person im Wasser. Ein bei einer Amrumer Familie zu Besuch befindlicher junger Mann hatte gedroht ins Wasser zu gehen und war dann am Fähranleger verschwunden. Weil er dann nicht auffindbar war, hatte die Familie Alarm geschlagen.

 

Bei noch auflaufendem Wasser suchten dann Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr die Strände zwischen Fähranleger und Steenodde ab. Trotz der optimalen Wetterverhältnisse ein schwieriges Unterfangen in der Nacht nach einer Person oder was zu befürchten war, nach einem leblosen Körper zu suchen. Mental eine anspruchsvolle Aufgabe für alle Einsatzkräfte, zumal erst am Donnerstag Mittag ein lebloser Badegast am Norddorfer Badestrand geborgen werden musste.

 

Unterstützung durch den Hubschrauber

 

Da der Seenotrettungskreuzer der DGzRS „Ernst Meier-Hedde“ nicht auf seiner Station Amrum lag und so nicht die Wasserfläche weiträumiger absuchen konnte, forderten die Einsatzkräfte einen Suchhubschrauber an. Aber auch dieser konnte in der Dunkelheit keine Person im Wasser ausmachen. Spätestens jetzt wo der Hubschrauber von der Offshore Rettungseinheit aus St. Peter-Ording über dem Seegebiet vor Wittdün suchte, war auch jeder Gast und Einwohner Wittdüns hellwach.

 

Alle Feuerwehren der Insel waren im Einsatz

 

Als es plötzlich hieß die Person wäre in einer Ecke des auf dem Fähranleger befindlichen Reedereigebäudes gefunden worden, atmeten alle Einsatzkräfte auf und wähnten sich schon bald in ihrem Bett zurück. Leider übermannte es den 34-Jährigen bei dem Bewusstsein, solch eine Suchaktion ausgelöst zu haben trotz des beruhigenden Gesprächs mit einem Feuerwehrmann und er türmte, bevor sich die Notärztin um ihn kümmern konnte.

 

Die Suche begann wieder von vorne. Der zwischenzeitlich gelandete Hubschrauber stieg wieder auf, alle Einsatzkräfte der Insel durchforsteten nun die Wittdüner Straßen, Grundstücke und Gärten. Jede Nische und jede Ecke wurde nun abgesucht. Nach insgesamt rund zweieinhalb Stunden Suche konnte der Mann dann endlich festgesetzt werden. Der Hubschrauber übernahm dann auf dem Fähranleger nach einer kurzen Behandlung zur Ruhigstellung den Patienten und flog ihn zur Weiterbehandlung aufs Festland.

 

Nach drei Stunden nächtlichem Einsatz freuten sich Alle auf noch ein bisschen Schlaf bevor der Wecker klingeln würde.

 

Autor: Thomas Oelers

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