26.01.2009 / Dachstuhlbrand in Norddorf

Am Freitag um 17.08 Uhr alarmierten die Rufmeldeempfänger die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Norddorf. Sie rückten zur Brandbekämpfung im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses aus. Der Kreisleitstelle wurde bei einem zweiten Anruf gemeldet, dass die gehbehinderte Inhaberin sich noch im Gebäude befinden könne. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Gaubenbereich des Daches. Gemeindewehrführer Andreas Knauer alarmierte daraufhin weitere Einsatzkräfte der Inselfeuerwehren nach. Die Leitstelle löste darauf hin Inselalarm aus.

Der Notarzt und der RTW mit den Rettungsassistenten wurden ebenfalls zum Einsatzort beordert. Alle Einsatzkräfte hatten mit dem am Nachmittag begonnenen starken Schneefall ihre Mühe. Nur mit stark reduzierter Geschwindigkeit konnten sie zum Einsatzort vorrücken. Glücklicherweise wurde schnell deutlich, dass die gehbehinderte Hausbewohnerin mit ihrem Rollstuhl das Gebäude rechtzeitig verlassen konnte und unverletzt blieb.

Derweil bemühten sich die Einsatzkräfte den Brand im bewohnten Dachgeschoss des Einfamilienhauses, zu bekämpfen. Durch die ersten Löscharbeiten der FF Norddorf konnte ein Ausbreiten des Feuers auf andere Gebäudeteile verhindert werden. Auch bei diesem Feuer bewies sich wieder die gute Zusammenarbeit der Wehren. Die nachgerückten Atemschützer aus Süddorf-Steenodde und Wittdün lösten die Norddorfer Angriffstrupps ab.

Auch bei diesem Feuer behinderte die mehrschichtige Ausbauweise eines Dachstuhles die Löscharbeiten. Erst nach dem Öffnen der Innenverkleidung und Teilen des Daches, konnten die Brandnester sicher abgelöscht werden. Der Flur und ein Bad brannten komplett aus. Ursache, so vermutet die Polizeidienststelle war vermutlich ein Defekt an einem älteren Wäschetrockner. Es entstand zudem Sachschaden durch Löschwasser. Die genaue Schadenshöhe kann derzeit nur eine grobe Schätzung sein.
Der diensthabende Polizeibeamte lobte im Nachhinein die umsichtige Fahrweise der Einsatzkräfte bei den widrigen Straßenverhältnissen. Leider verletzte sich ein Atemschützer auf der engen Treppe durch einen Fehltritt am Fuß und wurde durch die Rettungsassistenten erstversorgt.
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